Traditionelle Methoden der Diagnose
| Test | Sensitivität | Spezifität | ESFP* | ESFN* | Nachteile |
| Pooling | Subjektiv |
Für die Entnahme der Abstrichprobe muss die Untersuchung mit dem Spekulum durchgeführt werden. Subjektiv. Urin, Samenflüssigkeit und andere Sekrete können sehr leicht mit Fruchtwasser verwechselt werden und umgekehrt. |
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| Nitrazin Test (pH-Wert) | 90.7% | 77.2% | 17.4% | 12.9% |
Für die Entnahme der Abstrichprobe muss die Untersuchung mit dem Spekulum durchgeführt werden. Bei Vorliegen von Entzündungen im Vaginaltrakt, alkalischem Urin, Blut, Samenflüssigkeit oder vorheriger Anwendung von Antiseptika kann es zu falsch positiven Ergebnissen kommen.
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| Ferning Test | 51.4% | 70.8% | 5-30% | 12.9% |
Für die Entnahme der Abstrichprobe muss die Untersuchung mit dem Spekulum durchgeführt werden. Es wird ein Mikroskop benötigt. Ursache für falsch-positive Ergebnisse können Verunreinigung des Objektträgers durch Fingerabdrücke oder durch Samenflüssigkeit und Zervixschleim sein. Zu falsch-negativen Ergebnissen kann es durch trockenen Abstrich, Verunreinigung mit Blut oder Ausfluss kommen.
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| Ultraschall | Als einziger Auslesetest zu unsicher. Wird lediglich angewandt, um eine Diagnose zu bestätigen. |
Arbeitsgerät und Fachwissen werden benötigt. Kann nur einen nennenswerten Verlust amniotischer Flüssigkeit entdecken. Kann nicht die Ursache des Flüssigkeitsverlustes bestätigen. Personal mit dem nötigen Fachwissen steht nicht in allen Krankenhäusern rund um die Uhr zur Verfügung.
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| Amnio-Farbstoff Infusion | “Goldstandard” zur Diagnose eines Blasensprungs. |
Genau aber sehr invasiv (Amniozentese wird benötigt) und teuer. Die Risiken einer Amniozentese umfassen vaginale Blutungen, Infektionen und vorzeitigen, durch den Eingriff ausgelösten Blasensprung, bis hin zur Fehlgeburt (in einem von 270 Fällen).
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*ESFP = Ergebnisse sind falsch-positiv
ESFN = Ergebnisse sind falsch-negativ
